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Andere Länder, andere Gesten

 

download  Wenn Sie in Amerika anfangen, sich mit ihrem Zeigefinger an die Stirn zu tippen, wird Sie keiner verstehen, denn diese Geste ist hier unbekannt. Schlimmer noch, Sie werden für blöd gehalten und nicht andersherum.

Die Deutschen haben zwei Gesten, die dem Gegenüber signalisieren, dass er dumm und/oder blöd ist. Der Zeigefinger wird an die Stirn geführt und der Deutsche tippt sich nun an die selbige. Die amerikanische Geste ist ähnlich, der Zeigefinger führt eine kreisende Bewegung an der Seite seines Kopfes, um das Ohr herum, durch. Soweit so gut. Wie wild die eigene flache Hand vor dem eigenen Gesicht hin- und herzuwedeln ist zwar in Deutschland als der berühmte „Scheibenwischer“ – ein Zeichen für Dummheit des Anderen – bekannt, aber Amerikaner wundern sich vermutlich, ob sie da eine neue Art des berühmten „peek-a-boo“ spielen wollen.

Bei der Geste „Daumen drücken“ wird hier angenommen, dass Sie sich am Daumen verletzt haben, beispielsweise mit einem Hammer, oder schlimmer noch, dass Sie den Amerikaner zu einem Faustkampf herausfordern wollen, denn hier werden Zeige- und Mitttelfinger als Zeichen für gutes Gelingen gekreuzt.

Wenn Sie die Aufmerksamkeit von jemanden, in beispielweise einem Meeting, erregen wollen, schnipsen Sie um gotteswillen nie mit den Fingern! Fingerschnipsen wird als absolut unhöflich angesehen und Sie sind schnell unten durch. Halten Sie also einfach ihre Hand in die Höhe und warten geduldig, ob und bis Sie die gewünschte Aufmerksamkeit bekommen. Besser noch, gewöhnen Sie sich das Fingerschnipsen ganz ab. Es kommt hier nie gut an.

Eine weitere deutsche Angewohnheit ist es, auf Dinge zu zeigen. Und mit Dingen meine ich alles. Wir Deutschen laufen gerne herum und zeigen dann mit ausgestrecktem Finger auf Häuser, Autos und eben auch Personen. Diese Geste wird in Amerika ebenfalls als sehr aggressiv angesehen und kann mit dem falschen Gegenüber oder in der falschen Gegend, schnell zu Problemen führen.

Auch in Gesprächen stehen Amerikaner dem deutschen Herumgefuchtel mit den Armen, eher skeptisch gegenüber. Und auch hier gilt: Nie den ausgestreckten Zeigefinger auf Personen richten!

Amerikaner haben noch eine andere Geste, die als “flip the bird” bekannt ist und nicht mit dem Deutschen “show the bird” zu tun hat. Kleiner Hinweis: die Geste „flip the bird“ international bekannt und hat überall dieselbe Bedeutung!

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Amerikaner sind lauffaul

SIGNS SolidDontWalkSignal0 300x238  Sie kennen die deutsche Redensart “Jeder Gang macht schlank”? Amerikaner glauben nicht daran.

Jede Möglichkeit, alles zu erledigen ohne das eigene Auto verlassen zu müssen, wird von Amerikanern liebend gerne in Anspruch genommen. Es gibt unendlich viele verschiedene Drive-Throughs and Drive-Ins. Die Liste geht von Banken über Blumenläden, Starbucks, Schnapsläden bis hin zu Kirchen und Casinos. In Vegas finden sogar Drive-Through Hochzeiten statt.

Der Supermarkt, kein Kilometer weit entfernt, wird selbst für Kleinigkeiten mit dem Auto frequentiert, anstatt zu laufen oder das Fahrrad zu nehmen. Auch zirkeln viele Amerikaner dann gerne 20 Minuten lang auf dem Parkplatz herum, um einen möglichst Eingangsnahen Parkplatz zu ergattern. Menschen mit Behindertenparken werden argwöhnisch beäugt.

Bei fast allen öffentlichen Veranstaltungen empfiehlt es sich, das Auto zu hause zu lassen.  Nicht nur, dass der Verkehr unweigerlich zusammenbricht weil 50% der Amerikaner nicht an ein Verkehrschaos glauben – nein, die anderen 50% kollabieren bei der Aussicht entweder ein paar Blöcke zu Fuß gehen zu müssen oder sogar einen Bus.

Amerikaner gehen auch nicht gerne spazieren. Was ich als Deutsche kenne, einen Sonntagsspaziergang in der Nachbarschaft oder der näheren Umgebung zu machen, gibt es hier fast gar nicht. Wie es spannend sein kann, sich einfach Häuser anzuschauen, bliebt für sie ein Rätsel. Hier wird das Auto genommen um in einen Park zu fahren und hier wird dann ebenfalls nicht spazieren gegangen.

Die bewegungsfreudigen Kalifornier sind besessen mit „hiking“ zu Deutsch “wandern” und laufen dann in 40°C Sommertemperatur mehr oder weniger glücklich in den Nationalparks herum, wenn diese nicht gerade abbrennen.

Die lauffaulen treffen sich im Park bei den öffentlichen Grillplätzen. Praktischer Weise gibt es in allen größeren öffentlichen Parks ausgewiesene Orte, mit festverschraubten Grills, wo Menschen zusammenkommen um gemeinsam zu grillen. Die jeweiligen Alkoholbestimmungen sind zumeist auf einem Schild in der näheren Umgebung zu finden. Auch hier gilt: wenn es nicht verboten ist, ist es erlaubt. Aber wenn es verboten ist, bedeutet schon ein fehlendes Bier in einem 6er Träger eine Geldstrafe.

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Amerikaner sind immer “busy”

130318767894121093 busy  Das Erste, was Sie über Amerikaner wissen müssen ist, dass sie immer”busy” sind. Die Liste der Dinge die unerledigt bleiben ist zumeist lang, aber die universelle Entschuldigung dafür ist: „being busy“.

Amerikaner haben keine Zeit mit Ihnen Ihren Geburtstag zu feiern, weil sie gerade “busy” sind mit Arbeit und so. Die amerikanischen Firmen wissen wie „busy“ ihre Angestellten sind, sodass sie ihnen ganze 10 Urlaubstage pro Jahr zugestehen mit einer Handvoll von gesetzlichen Feiertagen (die tatsächlich an beiden Händen abgezählt werden können – es sind ganze 10 Stück!) um zu garantieren, dass die Arbeit erledigt wird.

Aber die amerikanische Geschäftigkeit ist nicht nur auf den Arbeitsplatz beschränkt, nein ihr “busyness” erstreckt sich bis in ihr Privatleben. Dort haben sie ihre eigenen Aktivitäten und die ihrer Kinder straff organisiert. Sie können beispielweise nicht den Rasen mähen, da der Sohn gerade zu einem 75 Meilen entfernten Training für seinen Sport gebracht werden muss. Warum so weit weg? Natürlich kann er nur in dieser speziellen Einrichtung sein volles Potential entwickeln – kein Problem, dass die Töchter eine Ballettschule 90 Meilen in der anderen Richtung besuchen.

Es wird als negativ angesehen, wenn Sie nicht ständig „busy“ sind. Die Geschäftigkeit wird hier mit einem aufregenden und interessanten Leben gleichgesetzt. Dabei sind Amerikaner nicht „wahllos busy“, will meinen, alle Freizeitaktivitäten sind immer irgendwie aufeinander abgestimmt, denn es kann immer der Karriere helfen.

So geht der Angestellte nach getaner Arbeit zu sogenannten „Network Mixer“. Diese finden regelmäßig statt und es gibt so viele, dass für jeden Geschmack, Job und Hobby etwas zu finden ist. Dort werden dann eifrig Visitenkarten ausgeteilt und einander versichert, wie schwer es war, heute Abend hier zu erscheinen: „Just very busy, you know?“

Verabredungen werden hier sofort in den eigenen Smartphonekalender eingetragen und Einladungen an alle Beteiligten verschickt. Gerne spicken dann die Amerikaner in den Kalender des Anderen um zu überprüfen, ob dieser tatsächlich so „busy“ ist. Manch einer ist schon dazu übergegangen, allen möglichen Schnick-Schnack in seinen Kalender einzutragen um möglichst „busy“ zu wirken.

Denn langweilig will hier niemand sein. Just busy!

infographic how busy are americans

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Bezahlen in den USA

00399495 239x300  Sie warten geduldig in der Schlange im Supermarkt. Die Person vor Ihnen öffnet ein kleines, rechteckiges Buch, schreibt etwas auf das oberste Papier, trennt es umständlich und übergibt es dem Kassierer übergibt. Nein, es ist keine Art der Kommunikation, vielmehr hat die Person soeben einen Scheck ausgestellt.

Ich selber kann mich an Schecks – Euroschecks – nur noch dunkel aus meiner Kindheit erinnern, wenn meiner Mutter manchmal mit einem bezahlt hat oder wir einen in unseren Urlauben einlösten. Anders als in Europa, wo der Scheck schon seit Ewigkeiten ausgedient hat und irgendwie schon sehr antiquiert anmutet, ist er in Amerika noch immer ein gängiges Bezahlmittel. Viele Amerikaner tragen noch immer ein Scheckbuch mit sich herum und lieben es mit der langsamsten Bezahlungsmethode ihre Rechnungen zu begleichen.

Sie wundern sich jetzt vielleicht, warum in aller Welt Menschen im 21. Jahrhundert noch immer mit Schecks bezahlen, aber in Amerika ist es ein integrierter Part der Banksystems, das von einer der größten Ökonomien der Welt angetrieben wird.

Als Ausländer in Amerika haben Sie sogar noch einen weiteren Nachteil: Sie haben keine Credithistroy. Eine Credithistory beschreibt, vereinfacht gesagt, wie regelmäßig Sie Ihre Kreditkarten genutzt und wieder abbezahlt haben. Das stellt den Neu-Amerikaner, der hier nicht aufgewachsen ist, vor beträchtliche Hürden. Es ist wahnsinnig schwierig, ohne bestehende Credithistory ein Konto zu eröffnen. Und ein Konto ist elementar wichtig: Ohne Konto gibt es keine Schecks. Ohne Schecks kann ich die Miete nicht zahlen. Ohne Konto kann ich mir keine Credithistory erarbeiten. Ohne Credithistory kann ich aber auch zumeist kein Konto eröffnen.

Amerikaner haben eine große Angst davor, dass Ihre Bankdaten bekannt werden könnten. So weigert sich meine Vermieterin konstant etwas anderes anzunehmen, als meinen monatlich ausgestellten Scheck. Natürlich könnte ich ihr die Miete einfach überweisen – dafür müsste sie mir aber ihre Kontonummer geben. Und nun kommt die Verschwörungstheorie ins Spiel: Wenn ich in der Lage bin, ihr Geld zu SENDEN, bin ich auch in der Lage, Geld ABZUHEBEN – von ihrem Konto.

Und diese Paranoia ist so unverständlich! Mit jedem Scheck den ich ausstelle, gebe ich alle meine Bankdaten weg: Kontonummer und Bankleitzahl – es ist alles in den Nummern am Ende des Checks verborgen.

Machen wir es noch etwas komplizierter: In Deutschland ist die Kontonummer auf der Bankkarte abgedruckt. Auch in Amerika steht auf der Bankkarte eine Nummer – die aber nicht im Entferntesten etwas mit der eigentlichen Kontonummer zu tun hat. Ich habe immer einen „kaputten“ Scheck von mir dabei, wenn ich sie doch mal brauchen sollte. Des Weiteren habe ich gefühlte 20 Schecks ruiniert, indem ich sie einfach falsch ausgefüllt habe.

Ein weiteres Beispiel wäre der Paycheck. Auch Betriebe bezahlen ihre Mitarbeiter zumeist nicht mit einer simplen Überweisung, sondern per Paycheck. Sinnigerweise wird dieser noch zumeist per Post gesendet. Das führt unweigerlich zu Verzögerungen oder Verlust.

Inzwischen kann ich die Schecks die ich erhalte, mit Hilfe meines Telefons direkt zu meiner Bank schicken. Ich sehe das als ziemlichen Luxus an, musste ich zuvor mit jedem Scheck persönlich bei meiner Hausbank vorsprechen um ihn auf meinem Konto gutschreiben zu lassen.

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25 Fakten über San Francisco

182150 10150978919639219 1543221310 n 212x300  Sie denken, dass Sie San Francisco mit ihrer Bucht und den Brücken wie Ihre Westentasche kennen? Aber kennen Sie bereits diese 25 Fakten über die goldene Stadt des Nebels am Pazifik?

1. Die chinesischen Glückskekse wurden von einem japanischen Bewohner von San Francisco erfunden.

2. Und der Irish Coffee? Er wurde in der Bay perfektioniert und in der Stadt populär.

3. Die Lombard Street bekommt zwar alle Aufmerksamkeit geschenkt, aber die Filbert Street zwischen Hyde und Leavenworth Street ist die steilste Straße San Franciscos mit 31,5 Grad!

4. San Francisco war bis zur mexikanisch-amerikanischen Krieg im Jahre 1848 ein Teil von Mexiko.

5. Während der großen Depression, scheiterte nicht eine einzige in San Francisco ansässige Bank.

6. Das Geschäft lief sogar so gut, dass die die Stadt die Oakland Bay Bridge und die Golden Gate Bridge während der großen Depression konstruierte.

7. Als Al Capone auf Alcatraz einsaß, gab er regelmäßige Sonntagskonzerte, zusammen mit der Häftling Band, den sogenannten „Rock-Islanders“. Er spielte das Banjo.

8. Im Jahr 1901 verbot die Stadt Bestattungen. Die meisten Friedhöfe  sind in Colma zu finden. Dort überwiegen die Toten die Lebenden mit über 1000 zu 1.

9. Der “Summer of Love” begann tatsächlich im Winter. Das im Januar 1967 abgehaltene Human Be-In im Golden Gate Park gab den Anstoß.

10. Apropos saisonale Verwirrung, es war nicht Mark Twain, der das berühmte Zitat vom Wetter in San Francisco getroffen hat. Es wird ihm irrtümlich zugeschrieben. Twain nie hat nie gesagt, “Der kälteste Winter, den ich je verbracht war ein Sommer in San Francisco.”

11. Die Nachbarschaften von Marina, Mission Bay und Hunters Point sind alle auf einer Mülldeponie errichtet worden.

12. Die erste Pest-Epidemie in den kontinentalen USA brach im Jahr 1900 im Chinatown von San Francisco aus.

13. Und über geschichtliche Momente gesprochen, die Charta der Vereinten Nationen wurde in San Francisco ausgearbeitet und im Jahr 1945 in San Francisco ratifiziert.

14. Die Beatles gaben ihr letztes Konzert im vollen Candlestick Park am 29. August 1966.

15. San Francisco war stark an der Beendigung der Repressionen gegen die Japaner beteiligt. Im Jahr 1951 wurde der Vertrag in San Francisco offiziell beendet, die eine Folge der japanischen Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs waren.

16. Während des Goldrausches war der Hafen von San Francisco mit hunderten von verlassenen Schiffen gefüllt. Die Nachfrage nach neuen Unterkünften in der boomenden Stadt war riesig und kurzerhand wurden die Schiffe auseinander gerissen und in Banken, Unternehmen und Privathäuser umfunktioniert.

17. Jahrzehnte später, im Jahr 1906, wurden drei Viertel der Stadt durch ein Erdbeben und Feuer zerstört.

18. Zeitgenössische Augenzeugen des Feuers berichteten, dass ein neuer Held die Stadt zu retten half: Die Redwood Bäume.  Als das Feuer auf die aus Redwood gebauten Gebäude traf, brannten diese nicht schnell nieder. Der niedrige Harzgehalt und eine poröse Struktur, die viel Wasser speichert, ließen sie nicht einfach in Rauch aufgehen.

19. Im September 1859 erklärte sich San Franciscos lieblings-exzentrischer Bewohner, Joshua Abraham Norton, zu Amerikas Kaiser.

20. An Kaiser Nortons Beerdigung säumten fast 30.000 Menschen die Straßen von San Francisco.

21. Der Bär auf der kalifornischen Staatsflagge wurde nach einem kalifornischen Grizzly namens Monarch, der im Golden Gate Park gehalten wurden, gestaltet.

22. Die US-Marine hatte ursprünglich als Antrich der Golden Gate Bridge schwarz mit gelben Streifen geplant. Die berühmte “Internationale Orange” Farbe sollte nur ein Rostschutzmittel sein.

23. 1867 wurde in San Francisco Amerikas erstes “hässlich Gesetz” ratifiziert, das besagt, dass unansehnliche Menschen ihre Gesichter in der Öffentlichkeit nicht zeigen dürfen. (Es ist inzwischen aufgehoben worden.)

24. Die Straßenbahnen und Cable Cars der Stadt sind das einzige National Historical Monument, das sich bewegen kann.

25. Die Liberty Bell hat einmal Urlaub in San Francisco gemacht! Als San Francisco Gastgeber der Panama-Pacific International Exposition im Jahr 1915 war, machte die berühmteste Glocke Amerikas eine nationale Zug-Tour. Nachdem die Ausstellung beendet war, wurde sie zurück nach Philadelphia gebracht, wo die Glocke seitdem geblieben ist. Aber warum sollte sie auch woandershin reisen, nachdem sie San Francisco gesehen hatte?

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Anleitung zum Trinken in Amerika

10471973 1410644839224824 698352000 n 300x300  Auf den ersten Blick betrachtet, ist es keine gute Idee, sich in Amerika zu betrinken da die Strafen für Alkoholmissbrauch oder öffentlichen Trinkens, schwer geahndet werden und oftmals hinter Gittern landen. Auf den zweiten Blick jedoch, ist es durchaus möglich, alkoholische Getränke zu genießen, ohne dabei in schwerwiegende Probleme zu geraten.

Der Trick hierbei ist, die jeweiligen Alkoholbestimmungen eines jeden Staates zu wissen. Ja, die Gesetze sind tatsächlich von Staat zu Staat verschieden. Sie unterscheiden sich nicht im Mindestalter für Alkoholkonsum (überall 21 Jahre), sondern welcher Alkohol legal ist (Wein, Bier, Weinbrand) und wo welche Art von Alkohol verkauft werden darf (Supermarkt, Tankstelle, etc.). Des Weiteren gibt es für jeden Staat verschiedene Einfuhrbestimmungen – manche Weine sind in bestimmten anderen Staaten nicht zu bekommen, manchmal sogar welche, die in den USA hergestellt wurden.

Das nächste Mal, wenn Sie sich in der Stadt Lynchburg im Staat Tennessee aufhalten, können Sie das hypokrite, amerikanische Verhalten in seiner besten Form erleben: in der Jack Daniel’s Distellery. Jeder einzelne Tropfen des legendären Jack Daniels Whiskey, wird in einem sogenannten „Dry Country“ produziert. Alkohol ist hier mehr als illegal. Sie können selbstverständlich eine gratis Tour durch die berühmte Brennerei machen, die mit einem, ebenfalls gratis, frischem Glas Limonade endet, aber um den Whiskey trinken zu können, müssen sie in den nächsten Landkreis fahren und sollte es Sonntag sein, in den nächsten Staat um eine Flasche zu kaufen.

Zum Glück gibt es auf Wikipedia, die „List of List of alcohol laws of the United States by state.” Auch wenn die List nicht ganz akkurat und vollständig ist, gibt sie doch einen guten Überblick was in welchem Staat erlaubt ist.

Die Tabelle umfasst 5 Hauptkategorien mit weiteren 8 Subkategorien, die ich hier am Beispiel des Staates Oklahoma erklären möchte:

In Oklahoma ist es in Ordnung, ein importiertes Doppel-Bock Bier zu trinken – so lange es Zimmertemperatur hat. Natürlich gibt es auch lokale Gesetze in Oklahoma, die es beispielweise möglich machen, sonntags so viele Pitchers Coors Bier zu trinken, wie Sie bezahlen können und die es auf der anderen Seite verbieten, auch nur einen einzigen Tropfen Samuel Adams Bier zu konsumieren, da das Bier ganze 3,8% Alkohol hat. Und das ist 0,6% mehr als Gott und Payne County tolerieren kann.